Marienmünster – Wikipedia

Platz in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Marienmünster ist eine Stadt im Landkreis Höxter in Nordrhein-Westfalen.

Geographie[edit]

Ort[edit]

Marienmünster ist die flächenmäßig kleinste Gemeinde Nordrhein-Westfalens. Es liegt im Weserbergland, im östlichsten Bundesland, etwa 15 km nördlich von Brakel.

Nachbargemeinden[edit]

Von Norden im Uhrzeigersinn sind Marienmünsters Nachbarn:

Konstituierende Gemeinschaften[edit]

Marienmünster besteht aus folgenden Zentren:

  • Altenbergen – 519 Einwohner
  • Geboren – 100 Einwohner
  • Bremerberg – 122 Einwohner
  • Bredenborn – 1.603 Einwohner
  • Eilversen – 84 Einwohner
  • Großbreden – 103 Einwohner
  • Hohehaus – 206 Einwohner
  • Kleinenbreden – 126 Einwohner
  • Kollerbeck mit der Bauerngemeinde Langenkamp – 778 Einwohner
  • Löwendorf mit der Bauerngemeinde Saumer – 267 Einwohner
  • Münsterbrock mit der ehemaligen Abtei und der Bauerngemeinde Oldenburg – 131 Einwohner
  • Papenhöfen mit der Bauerngemeinde Bönekenberg – 234 Einwohner
  • Vörden – 1.337 Einwohner

Klima[edit]

Das Bioklima der Marienmünster-Behörden und in der Umgebung weist eine Reihe von Faktoren unterschiedlicher Intensität auf, die es angenehm und erholsam machen und dem Gebiet die richtigen Voraussetzungen für die Nutzung des Klimas in der Therapie geben. Dies gilt für alle Jahreszeiten außer den Wintermonaten, in denen kaltes, trockenes Wetter unter dem Einfluss kontinentaler Systeme Einzug hält und die Höhen von Weserbergland, Teutoburg und Eggegebirge schneebedeckt sind.

Geschichte[edit]

Die Stadt Marienmünster wurde am 1. Januar 1970 durch Zusammenlegung der bis dahin unabhängigen Gemeinden Bredenborn, Vörden (beide Städte), Altenbergen, Geboren, Bremerberg, Eilversen, Großbreden, Hohehaus, Kleinenbreden, Kollerbeck mit Langenkamp, ​​Löwendorf mit Saumer, Münsterbrock mit gegründet Abtei, Oldenburg und Papenhöfen mit Bönekenberg. Das Verwaltungszentrum der Stadt befindet sich in Vörden.

Großebreden[edit]

Zwischen Oldenburg und V Behörden, der Münsterholze, der Hungerberg und Löwendorf lagen bis zur ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in einer Stadt namens Wendedhen (1188), Winethe (1203), Winethen (1240), Wenethen (1241), Wenden (1430). Die Mönche aus Marienmünster verdienten ihren Zehnten in dieser Stadt.

Nach den Registern des Corvey-Klosters wurde die Stadt bereits 980 unter dem Namen „Wynithun“ erwähnt. Im 16. Jahrhundert entwickelten sich die drei Dörfer Großebreden (Wendenbreden 1541, Wendelbreden 1650, Großewendelbreden 1793), Kleinenbreden (Lütkenbreden 1650, Lükewendelbreden 1793) und Papenhöfen (früher die Höfe zu Wenden 1545). Die zu Papenhöfen gehörende Bauerngemeinde Bönekenberg wurde ab 1430 als Siedlung bezeichnet. Die Siedlung wurde im 16. Jahrhundert an der Stelle des gescheiterten Dorfes Mechtestorpe (1138) oder Mestorp (1339) errichtet, wo im 9. und 10. Jahrhundert Jahrhunderte hatte das Corvey-Kloster bereits Bestände.

Hohehaus[edit]

Die Geschichte von Hohehaus lässt sich auf das frühere Dorf Dungen zurückführen, das bereits 825 oder so ungefähr in den Corvey Traditions, den Spendenregistern des Klosters, genannt wurde. Das Corvey-Kloster erhielt zu dieser Zeit mehrere Spenden und besaß eine 22-köpfige Hauptfarm Hufen Hier. Neben Corvey muss auch die Abtei Marienmünster schon früh hier tätig gewesen sein, da Abt Hermann von Mengersen 1339 die Hälfte seines Verdienstes an die Grafen, den Herrn von Everstein und seinen Sohn Otto, zum Schutz und zur Verteidigung abgab die Bestände der Abtei seit sechs Jahren. 1360 zeigen Beweise, dass die Güter von Corvey zusammen mit dem kirchlichen Lehen in die Hände von Graf Hermann von Pyrmont übergingen. Er wiederum gab sie als direktes Lehen an die Familie von Kanne weiter.

Im 16. Jahrhundert entstand zwischen dem Grafen von Pyrmont und dem Corvey-Kloster ein Grenzstreit, der am 15. Juni 1535 dahingehend beigelegt wurde, dass Dungen an die Familie von Kanne überging. Im Jahr 1595 wurde Dungen noch ein Dorf genannt. In einem Dokument aus dem Jahr 1602 taucht ein neuer Ortsname auf, der gerendert wird „Dungen, itzo dat Hagehauß“, archaisches Deutsch für „Dungen, das Haus im Wald“. Später wurde dies zu „Hagehaus“ abgekürzt, und bis 1660 war die heutige Form „Hohehaus“ entstanden.

Politik[edit]

Stadtrat[edit]

Die 22 Sitze des Stadtrats sind gemäß den am 26. September 2004 abgehaltenen Kommunalwahlen wie folgt aufgeteilt:

  • CDU 12 Sitze
  • SPD 3 Sitze
  • UWG 4 Sitze
  • Arbeitsgemeinschaft Arbeitsähe: 3 Sitze

Hinweis: Die beiden letztgenannten sind Bürgerkoalitionen.

Wappen[edit]

Marienmünsters bürgerliches Wappen könnte heraldisch folgendermaßen beschrieben werden: In argent eine Abtei gules mit zwei Seitentürmen gules mit spitzen Dächern und zwischen diesen und hinter der Abtei ein Turm gules mit Kuppelmarder, an der Abteimauer zwischen den Seitentürmen eine Acht Spitzstern Or. en

Die Abtei in den Armen ist eine stilisierte Darstellung der Westfassade der Abteikirche Marienmünster, die 1128 von Graf Widukind III. Von Schwalenberg errichtet wurde. Ihre Bedeutung in Bezug auf die Stadt ist daher auch heute noch als einheitliches Symbol für Stadt, Volk und Bevölkerung sichtbar Kirche. Der Stern stammt aus den Armen der Familie Schwalenberg.

Dieses Wappen wurde am 25. Juli 1973 verliehen.[2]

Flagge[edit]

Die Flagge der Stadt ist der Länge nach rot und weiß gestreift, mit dem Wappen in der Mitte.

Kultur und Sightseeing[edit]

Museen[edit]

  • Aussichts- und Museumssturm (Aussichtspunkt und Museumsturm). Es befindet sich neben der Hungerbergkapelle (siehe unten) und erinnert an die Station Nr. 30 der optischen Telegraphenleitung von Berlin nach Koblenz.

Gebäude[edit]

  • Marienmünster ist bekannt für die Abteikirche Marienmünster, die ehemalige Abtei Marienmünster mit ihrer sehenswerten und hörbaren Orgel.
  • Schloss Vörden ist ein barockes Herrenhaus mit einem schönen Park.
  • Das Hungerbergkapelle (Kapelle) ist Teil eines vollständigen Kreuzweges mit 14 Stationen.
  • Mühlengrund in Hohehaus.

Wirtschaft und Infrastruktur[edit]

Tourismus[edit]

Die Stadt Marienmünster hat eine gut entwickelte Tourismusbranche. Die Gemeinde Vörden wurde 1999 als „staatlich anerkanntes Klimaschutzgebiet“ bezeichnet.

Bildung[edit]

In Marienmünster gibt es drei Grundschulen und eine Hauptschule. Schüler, die nach Realschulen und Gymnasien fahren, werden mit dem Bus in nahe gelegene Städte wie Bad Driburg, Höxter, Steinheim und Brakel gefahren.

Die Schulen in Marienmünster sind:

  • Katholische Grundschule Bredenborn
  • Grundschule Kollerbeck
  • Grundschule V Behörden
  • Hauptschulen der Stadt Marienmünster

Darüber hinaus betreibt die Stadt Marienmünster zusammen mit der Stadt Höxter die Höxter-Marienmünster Volkshochschule. Marienmünster hat auch zwei städtische Kindergärten und in Bredenborn einen kirchlichen Kindergarten.

Sport und Freizeit[edit]

Verweise[edit]

Externe Links[edit]